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Federbeißen wieder in den Griff bekommen
#31
hallo zusammen,
vom gewicht her sind deine kleinen noch ok., aber die kleine schreibst du mir hat ein paar gramm abgenommen. hier sehe ich wieder stress für den vogel. unbedingt beobachten. mit dem futter hast du nun alles abgedeckt. ich habe auch ein inkamädchen , daß mir grosse sorgen macht. die hat trotz optimaler fütterung sich wieder ins fleisch gebissen. immer am anfang der zuchtsaison. das ist auch ne naturbrut. habe sie nun mit einem anderen hahn zusammengesetzt. vielleicht bringt das etwas. auch sie frisst sehr gut , nimmt aber an gewicht ab. gerade die naturbruten haben eher das problem. vielleicht würde ein partner etwas bringen. ich wünsche dir alles gute.
peter
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#32
Hallo Peter,

danke für Deine Antwort.
Unsere ein Jahr ältere Dame scheint extrem brutig zu sein. Sie ist zwar erst 2 1/2 Jahre, aber ich merke es deutlich an ihrem Verhalten, wenn ich sie kraule. Höhlen, wie die Nymphensittiche sucht sie nicht, aber sie ist im Moment sehr zickig wenn sie fliegen dürfen und beide jagen sich im Zimmer, aber es wird zwischendurch auch immer wieder gekrault. Als "Stress" empfinde ich das zwar nicht, weil es immer mal Kabbeleien um Spielzeug oder ähnliches gibt, aber wer weiß wie die Kleine dies empfindet?

Und ja, die Kleine hat 8 g abgenommen, wiegt jetzt um die 321 g. Sie ist aber auch sehr aktiv und ich kann nicht genau sagen, in welchem Zeitraum sie abgenommen hat.

Zum Glück beißt unsere sich nicht in die Haut, aber mir ist aufgefallen, dass sie manchmal sehr hektisch an ihrem Ringbeinchen (der Ring sitzt super) herummacht, als hätte sie Schmerzen oder ein Kribbeln. Auch zieht sie es oft ein. Ruft man sie, kommt sie aber sofort her und belastet es ganz normal. An dem Bein hat sie ebenfalls innerhalb weniger Tage alle Federn abgefressen.

Also ich denke um einen Tierarztbesuch kommen wir nicht herum. Ich weiß z. B. dass ihr großer Bruder, der in einer wirklich super Haltung mit Vogelzimmer, Außenvoliere und Freiflug durchs Haus lebt und eine Partnerin hat, sich ebenfalls rupft (das Untergefieder), Probleme mit dem Herzen hat und Pilze auf der Haut festgestellt wurden, die im Verdacht standen, dass sie das Rupfen ausgelöst haben, aber selbst jetzt nach der Behandlung macht er es weiter und frisst das Untergefieder und seine eigene Haube kaputt. Zumindest um organisches auszuschließen, sollte unsere Kleine mal untersucht werden. Ansonsten steht zu vermuten, dass sie es irgendwie von den Eltern mitbekommen haben muss. Die Mutter beißt sich auch alle Federn an der Brust ab, wenn sie brutig ist (aber unsere Kleine wird mit 1 1/2 Jahren doch noch nicht in die Geschlechtsreife kommen oder?) und die Eltern gehen auch nicht gerade nett mit den Kleinen um und knabsen ihnen auch mal Schwungfedern usw. ab. Unsere Kleine hatte sogar eine Verletzung an einer Zehe, die ist heute noch ganz rosa und sie ist auch extrem empfindlich, wenn man sie an den Füßen anfässt. Unsere Große liebt das Streicheln an den Füßen und lässt sie sich auch massieren und die Krallen feilen.
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#33
hallo,
die kleine ist sicher noch nicht geschlechtsreif, aber das frühjahr setzt bei ihr sicherlich auch schon gefühle der brütigkeit frei. sicherlich spielen die gene auch eine rolle, wenn die eltern zum ferderbeißen neigen dann ist es bei dem nachwuchs eben auch wahrscheinlich zumal sie es ja bei einer naturbrut vorgemacht bekommen. bin echt gespannt wie das weitergeht, aber grosse hoffnung , daß die kleine ganz aufhört, besteht nicht. du hast ja schon alles getan was man so machen kann und jetzt solltest du eher mal abwarten, bevor du gleich zum doc gehst. das wäre auch wieder stress für die kleine was sie wohl im moment nicht gebrauchen kann.
grüsse peter
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#34
Aufgegeben habe ich die Hoffnung natürlich noch nicht, dass das Federbeißen wieder aufhört, sie puzzelt nun seit Oktober daran herum, anfangs aber nur ganz wenig, so dass es kaum auffiel. Ihr großer Bruder beißt nach meiner Erinnerung aber schon 1-2 Jahre an seinen Federn und bei ihm ist auch nicht ganz klar, was er hat, denn sonst ist er topfit. Er lebt mit seiner Dame und einem anderen jungen Paar in Gruppenhaltung und ist offenbar der "Boss", kann schon sein, dass er der Stellung selbst nicht gewachsen ist, aber die Halterin sieht auch keine Veranlassung, ihn nochmals untersuchen zu lassen, weil er sonst einen sehr zufriedenen Eindruck macht und ich denke trennen würde sie ihre vier auch niemals.

Bei unserer Kleinen sind wieder zwei neue Dunenfedern gekommen, die stehen auch noch, aber das Deckgefieder braucht noch, die Kiele stecken noch drin.

Ich weiß, dass ein TA-Besuch alles verschlimmern könnte, vor allem wenn sie wirklich so sensibel ist, daher warte ich auch noch die Heizungszeit ab und schaue, ob es mit zunehmener Luftfeuchtigkeit (wir sorgen schon für eine angenehme Luft, aber das ist im Winter ja auch nicht immer 100%ig hinzubekommen) und mehr natürlichem Licht besser werden wird.

Und ich koche nun fleißig für die Räuber, was ihnen auch super schmeckt (Gemüse, Reis, Ei, Hühnchen...).

Ist die Körnermischung, die wir verwenden eigentlich ok? Ein paar Seiten vorher hatte ich sie aufgelistet.
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#35
Hallo Räuberbande,
(08.03.2009, 13:28 )Räuberbande schrieb: ... sie puzzelt nun seit Oktober daran herum,
War deine Kleine letzten Sommer draußen? Wenn unsere im Winter nicht so viel raus können (und dieser Winter war ja extrem..... stöhn!), dann sieht das Gefieder auch nicht so toll aus! Die als Rupfer hierher kamen, rupfen im Winter auch wieder mehr - sie haben "drinnen" einfach weniger Umweltreize. Meist geht es ihnen draußen besser!
(08.03.2009, 13:28 )Räuberbande schrieb: Ich weiß, dass ein TA-Besuch alles verschlimmern könnte, ...
Alles probieren nutzt nichts, wenn organische Ursachen nicht ausgeschlossen wurden. Ich würde bei beginnendem Rupfen als erstes die organischen Ursachen ausschließen und wirklich nicht auf den TA-Besuch verzichten!
Viele Grüße
Susanne
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#36
Hallo Susanne!

Nein, unsere Vögel leben in Innenhaltung, da wir die Möglichkeiten noch nicht haben. Eine Innen-/Außenhaltung ist aber auf jeden Fall in Planung, danach werden wir uns zukünftig ausrichten. Für uns ist das auch ganz wichtig, da sei das Vogelzimmer noch so groß.

Auf den Tierarztbesuch verzichten wir auf keinen Fall. Da sie aber gerade jetzt wieder Vertrauen zu uns findet und von alleine zu uns kommt, möchte ich das gewonnene Vertrauen auf keinen Fall durch einen TA-Besuch mit greifen und festgehalten werden wieder kaputt machen.

Sie hat in den letzten Tagen ganz tolle Fortschritte gemacht und sie scheint auch viel ruhiger und ausgelassener als sonst zu sein.

Ich werde berichten, wie es weitergeht!
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#37
Nach dem Tierarzttermin kann ich folgendes berichten:

Bei unserem Mädchen wurden sehr hohe Entzündungswerte und dadurch eine vergrößerte Milz festgestellt, weshalb sie nun ein AB und einen Entzündungshemmer bekommt. Die schnabulöse Eingabe klappt auch ganz gut, hätte ich nicht gedacht. Gestern kam dann noch der Zinkwert, welcher etwas erhöht, aber keine weitere Bedeutung hat. Wir müssen uns allerdings etwas Gedanken zur Umgebung der Vögel machen.

Ansonsten ist mit ihr alles in Ordnung, sie hat in dem Sinne nichts gravierendes und das Rupfen scheint sehr wahrscheinlich verhaltensbedingt zu sein.
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#38
Die Federn sprießen mittlerweile überall, man kann regelrecht zuschauen, wie sie über Nacht wachsen. Hupf Da sie sich aber nach dem Tierarzttermin zwei neue Federn herausgerissen hatte, sind wir noch etwas skeptisch, ob die neuen Federn nun drin bleiben werden. Denn ab einem bestimmten Stadium fängt sie an, sie abzuknabbern.
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#39
Hallo,
ware interessant du konntest ein bisschen uber die "entzundungswerte" berichten?

Um was handelt es sich? leukozyten? welche?
Céline
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#40
Hallo Céline!

Sie hatte ein Übergewicht an Heterophilen. Darauf hat Thomas auch schon in meinem anderen Beitrag zur Gewichtsabnahme geantwortet. Die Blutwerte werden nochmal nachkontrolliert. Was es gewesen ist, kann man leider nicht sagen, Abstriche hätten laut Tierärztin auch nichts gebracht. Da der Drüsenmagen im Röntgenbild auch verändert war, kann es auch eine Entzündung im Magen-Darmbereich gewesen sein. Ich vertraue auf jeden Fall unserer neuen Tierärztin, auch wenn sie keine Ursache für das Federfressen gefunden hat.

Auf jeden Fall kann ich berichten, dass die Kleine jetzt nur noch ein kleines kahles Dreieck in Kropfhöhe hat und alles andere richtig schön zugewachsen ist. [Bild: smilie_happy_011.gif] Hoffentlich lässt sie dauerhaft von den Federn ab, das wäre wirklich ein großer Erfolg!

Übrigens duschen wir sie nun täglich einmal und sie wird mehrmals am Tag "eingenebelt", so dass das Gefieder Feuchtigkeit aufnimmt. Das scheint, insbesondere nun in der Mauser, einen sehr guten Beitrag zu leisten.
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