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Meine Rosas - Live und in Farbe
#11
Sagt mal, ihr Lieben: meine kleene Rosa kann auch mal ziemlich kiebig werden und zwicken. Klar, einerseits versucht sie damit Aufmerksamkeit zu bekommen, aber auch beim Spielen wird es auch gelegentlich mal ein wenig unsanft. Die andere ist total zart, die knabbert auch mal an den Lippen und es tut überhaupt nicht weh. Aber die andere zwickt richtig. Wie soll ich da am besten reagieren? Sie muss ja lernen, ab wann es unangenehm wird. Ich will doch keinen beißenden/zwickenden Kakadu :-/ Ich würde es gerne rechtzeitig in den Griff bekommen! Zwicken darf doch gar nicht erst Mittel zum Zweck werden wenn sie merkt, dass sie dadurch bekommt, was sie will...
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#12
(01.07.2013, 19:51 )Rosalie schrieb: Sagt mal, ihr Lieben: meine kleene Rosa kann auch mal ziemlich kiebig werden und zwicken. Klar, einerseits versucht sie damit Aufmerksamkeit zu bekommen, aber auch beim Spielen wird es auch gelegentlich mal ein wenig unsanft. Die andere ist total zart, die knabbert auch mal an den Lippen und es tut überhaupt nicht weh. Aber die andere zwickt richtig. Wie soll ich da am besten reagieren? Sie muss ja lernen, ab wann es unangenehm wird. Ich will doch keinen beißenden/zwickenden Kakadu :-/ Ich würde es gerne rechtzeitig in den Griff bekommen! Zwicken darf doch gar nicht erst Mittel zum Zweck werden wenn sie merkt, dass sie dadurch bekommt, was sie will...

Hallo Rosalie,
da musst Du tapfer sein und das Zwicken soweit Du kannst ignorieren.

Meine Beiden zwicken auch von Zeit zu Zeit, wobei sie genau wissen, dass sie das nicht dürfen. Wenn mit ihnen der Übermut durchgeht, kommt erst der erhobene Zeigefinger mit einem deutlichen "Nein", wenn sie weitermachen, werden sie für einige Zeit (ca. 5 bis 15 min) kommentarlos in die Voliere verfrachtet ("stille Treppe"), falls dann immer noch keine Ruhe ist, kommt äußerst selten vor, gibts schon mal ein "Hirnbatzl" oder der Schnabel wird zwischen die Finger genommen.

Der Schmerz wird nach Möglichkeit unterdrückt, da "Schmerzensschreie" ein "Zwicken" verstärken können (macht den Geiern Spass).
Von Zeit zu Zeit haben unsere die Anwandlungen auf die Füße loszugehen, was ja wirklich witzig ist, wenn man dann anfängt durch die Wohnung zu tanzen und die Geier zu Fuß hinter einem hersausen. Bei mir dürfen sie schon mal in den Finger beißen (ich halt das mittlerweile aus) und solange kein Blut fließt, ist es auch nicht ernst, aber die Füße sind natürlich nochmal ein anderes Thema, da bin ich noch nicht "bissfest" und den Geiern macht es einen Riesenspass unsere Füße zu "jagen".

Viele Grüße

humboldt
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#13
Danke Humboldt! Ja, das stille Treppchen wird schon praktiziert, ist aber echt fies, weil die kleine Dragon ein absolutes "Kraulmonster" ist und Rosalie (die ursprünglich mal die Schüchternere von beiden war ^^) dann nur zugucken darf und im Prinzip doch auch nur ihre Streicheleinheiten will... Aber da müssen sie (und ich) wohl duch...

Ach ja, die Zehen! Nichts herrlicher als das! Entweder jagen, oder auf dem Sofa sitzend einfach so mal zwichendurch den Zehnagel packen Schmoll3 Geier eben! Sabber Insgesamt sollen sie natürlich nicht komplett verzogen werden, aber wenn sie mal bei mir sind und kuscheln wollen, sollte das natürlich auch angenehm für beide Seiten sein :-) Und dass es nicht ernst gemeint ist, solange kein Blut fließt, habe ich in einem Thread schon irgendwo gelesen. Das ist es definitv nicht, ist ein spielendes/forderndes Zwicken, aber wie gesagt: damit soll sie ja gar nicht erst durchkommen.
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#14
dieses zwicken kenn ich auch...wie ein abtasten des fingers. agathe kneift immer fester, wenn sie an ein gelenk kommt. hab da auch n video, kriegs aber nicht hochgeladen :((((
wollte diesbezüglich auch ma hier im forum fragen WAS das überhaupt is. habs als variante des schnäbelns interpretiert. oder spielen??? als bösartig würd ichs nicht interpretieren.
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#15
(01.07.2013, 19:51 )Rosalie schrieb: Sagt mal, ihr Lieben: meine kleene Rosa kann auch mal ziemlich kiebig werden und zwicken. Klar, einerseits versucht sie damit Aufmerksamkeit zu bekommen, aber auch beim Spielen wird es auch gelegentlich mal ein wenig unsanft. Die andere ist total zart, die knabbert auch mal an den Lippen und es tut überhaupt nicht weh. Aber die andere zwickt richtig. Wie soll ich da am besten reagieren? Sie muss ja lernen, ab wann es unangenehm wird. Ich will doch keinen beißenden/zwickenden Kakadu :-/ Ich würde es gerne rechtzeitig in den Griff bekommen! Zwicken darf doch gar nicht erst Mittel zum Zweck werden wenn sie merkt, dass sie dadurch bekommt, was sie will...

Hallo Rosalie,
wenn ich gut verstehe hast du zwei hennen?
wie alt sind den deine rosas?

nur schnell noch eine bemerkung...bitte nicht an die lippen lassen...erstens ist es sehr schmerzhaft wenn der nette vogel plotzlich seine meinung andert und trotz allem in die lippen kneift und zweitens haben menschen bakterien im mund die sehr gefahrlich fur die vogel werden konnen.
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#16
(02.07.2013, 16:18 )Rosalie schrieb: Danke Humboldt! Ja, das stille Treppchen wird schon praktiziert, ist aber echt fies, weil die kleine Dragon ein absolutes "Kraulmonster" ist und Rosalie (die ursprünglich mal die Schüchternere von beiden war ^^) dann nur zugucken darf und im Prinzip doch auch nur ihre Streicheleinheiten will... Aber da müssen sie (und ich) wohl duch...

Ach ja, die Zehen! Nichts herrlicher als das! Entweder jagen, oder auf dem Sofa sitzend einfach so mal zwichendurch den Zehnagel packen Schmoll3 Geier eben! Sabber Insgesamt sollen sie natürlich nicht komplett verzogen werden, aber wenn sie mal bei mir sind und kuscheln wollen, sollte das natürlich auch angenehm für beide Seiten sein :-) Und dass es nicht ernst gemeint ist, solange kein Blut fließt, habe ich in einem Thread schon irgendwo gelesen. Das ist es definitv nicht, ist ein spielendes/forderndes Zwicken, aber wie gesagt: damit soll sie ja gar nicht erst durchkommen.


hallo, noch mal ich....

es ware vielleicht gut das man uberlegt was der vogel von dem treppchen lernt...
Es ware gut du konntest die szene genau beschreiben aber hier diese eine als beispiel...

Rosalie streichelt einen rosa....
Rosa zwickt Rosalie in den finger...
Rosalie schreit auf
Sie nimmt Rosa auf die hand
Sie macht treppchen..


Was hat der vogel gelernt?

Es gibt einige principes in Benehmen die es notwendig ist zu verstehen...
----1 die konsequenz die sofort (die sekunde) nach dem benehmen folgt, wird verursachen ob diese benehmen verstarkt wird oder nicht....

----ein benehmen verschwindet nicht von alleine es muss von einem anderen ersetzt werden...

----der vogel entscheidet welches benehmen ihm mehr einbringt...


Ich versuchs mal zu erklaren...

Rosa zwickt....Rosalie verkneift sich den schmerzenschrei

Was passiert als nachstes?????????? das ist die wichtigste frage...


Steht Rosalie auf, nimmt Rosa auf die hand? entfernt sich von dem anderen kakadu? wann macht sie treppchen?
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#17
Hallo Papugi,

es ist folgendermassen

1. Vogel benimmt sich daneben (es ist ja nicht immer bzw. sehr selten das "Zwicken")
2. Es folgt augenblicklich ein "Nein"
3. Der Vogel wird aufgenommen und kommentarlos für eine kurze Zeit in die Voliere/Käfig gebracht.

so mache zumindest ich das.

Viele Grüße

humboldt
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#18
Hallo Humbold,
ich bin zwar keine spezialistin aber manches habe ich von S.Friedman gelernt, anderes selbst mit der zeit.


Ich bin mir nicht sicher papageien verstehen das NEIN wie hunde...
da ist ein moment wo sie aufhorchen...was sie damit verstehen und ob es auf die dauer funktionniert bin ich mir wirklich nicht sicher...zweifel.

Der kafig nach dem unerwunschten verhalten...mmmhhh...
manche sagen der kafig sollte zu so etwas nicht dienen...aber da ist noch ein punkt....wenn dem vogel es passt = wenn es das ist was er mochte...muss er dann zwicken um in den kafig zu kommen.

Als ich ganz toll gebissen wurde, habe ich den kafig auch benutzt aber nicht um dem vogel etwas bei zu bringen ...aber einfach weil ich loswerden wollte da der schmerz zu stark war...also wirklich fur mich..


Ich glaube du musstest richtig hinschauen was vor dem zwicken passiert...das ist ABC
antecedents- behavior- consequences.
das ware der anfang um das benehmen zu andern...
d.h.
und ein neues benehmen anlernen mit positiven konsequenzen.
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#19
(04.07.2013, 00:34 )Papugi schrieb: Ich bin mir nicht sicher papageien verstehen das NEIN wie hunde...
da ist ein moment wo sie aufhorchen...was sie damit verstehen und ob es auf die dauer funktionniert bin ich mir wirklich nicht sicher...zweifel.

Unsere verstehen das "Nein" schon genau, auch in Verbindung mit ihrem Namen, also wenn man "Name"-NEIN sagt oder ruft, dreht der betreffende Vogel meist sofort ab und tut so, als hätte er sowieso was anderes vor gehabt.
Die restlichen, nicht angesprochenen Vögel kümmern sich in dem Augenblick nicht im Geringsten um das, was wir sagen (sie waren ja nicht gemeint heimlichlach).

(04.07.2013, 00:34 )Papugi schrieb: Der kafig nach dem unerwunschten verhalten...mmmhhh...
manche sagen der kafig sollte zu so etwas nicht dienen...aber da ist noch ein punkt....wenn dem vogel es passt = wenn es das ist was er mochte...muss er dann zwicken um in den kafig zu kommen.


Nö, er kann ja einfach in den Käfig gehen, wieso sollte er zwicken?

Wir haben es mit pubertierenden Kakadus eben auch teilweise so wie Humboldt gemacht, um sie etwas abkühlen zu lassen.
Und auch das verstehen sie recht schnell, das heißt, sie beruhigen sich und können nach kurzer Zeit wieder raus.

Grüsse aus dem Pott
Alles sagten, das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es gemacht. (Hilbert Meyer)
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#20
Ich denke, dass Papugi es nicht gut findet, wenn der Käfig quasi als Bestrafung dient. Der Käfig / die Voliere sollte ein Aufenthaltsort sein, an dem sie sich wohl fühlen. Aber ich denke auch, dass sich das erhitzte Gemütchen so ein bisschen abkühlen kann und dann darf Madamme ja auch wieder raus :-)

Übrigens: seit neustem schlägt sie Purzelbäume ^^ Lässt sich z.B. beim Rumklettern auf dem Sofa runterfallen und landet auf dem Rücken...
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