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Rupfer und Selbstzerstörer - Möglichkeiten und Hilfsmittel?
#11
Hallo Gitti,
Gitti schrieb:Thomas, die kleine OHK-Dame, sieht es nur so aus, als ob sie sich "nur" aufbeisst, aber nicht die Federn rausreisst? Oder sind die zwischenzeitlich schon nachgewachsen und nur die blutende Wunde ist vorhanden?
So ist es. Zu Anfang (da hatte ich sie noch nicht in Behandlung) rupfte sie sich "nur", zunehmend stärker. Dann begann sie mit Automutilitation, und ließ das Rupfen sein, so daß die Federn wieder nachwuchsen; die seelische Störung hatte sich auf eine tiefere, zerstörerische Ebene verschoben, Ausdruck des syphilitischen Miasmas.
Nach den homöopathischen Heilgesetzen (Hering'sche Regel), wonach sich der Heilungsprozeß unter Durchlaufen aller Phasen rückwärts (als Durchlaufstadium) abspielt, wäre es ein gutes Zeichen, wenn sie wieder zu rupfen begönne, sobald sie dabei die Wunde in Ruhe läßt. Bei richtiger Behandlung würde das dann etwas später auch wieder nachlassen. Hoffen wir mal, daß es mir gelingt, das richtige Simile zu finden.
LG
Thomas
Liebe Grüße,
Thomas Braunsdorf
Tierheilpraktiker (Tätigkeitsschwerpunkt Papageien)
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#12
Hallo Inge,
Inge schrieb:Hallo Thomas,
danke, jetzt kann man das Foto sehen, das ist ja wirklich mehr als schlimm. Darf ich fragen ob der Kakadu plötzlich angefangen hatte sich so aufzubeissen? Oder war es ein langsames aufkeimen? Wie alt ist der Kakadu und wie lebt er (Haltung, Platz, Partner, Gruppe?)
Womit wird der vogel nun behandelt? Wird er von seinem Halter in seinem gewohnten Umfeld behandelt oder bei Dir oder einem Arzt?
Die Lady Coco hatte sich erst gerupft und erst dann aufgebissen. Es hatte angefangen nach Trennung von ihrer geliebten ersten Halterin, die dank Peter Hartz nun in unterschiedlichen Schichten an ständig wechselnden Orten arbeiten muß und daher keine Zeit mehr hat, sich ausreichend um Coco zu kümmern. So kam sie zu ihrem jetzigen Halter, der sie sehr liebt (obwohl sie eher ein "Frauenvogel" ist und besonders stark auf die Tochter des neuen Halters reagiert). Dort lebt sie mit anderen Papageien parallel (zusammen kann man das nicht nennen); sie ist so stark fehlgeprägt, daß sie ich nur für Menschen, aber nicht für Artgenossen interessiert, die sie gar nicht wahrzunehmen scheint. Aus diesem Grunde schlug auch ein Verpaarungsversuch mit einem OHK-Hahn grandios fehl. Sie ignorierte ihn total und er wurde dann aggressiv.
Der Vogel bleibt bei seinem Halter, der sie nach meinen Anweisungen behandelt.
LG
THomas
Liebe Grüße,
Thomas Braunsdorf
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#13
Thomas B., Tierheilpraktiker schrieb:c) Am Wichtigsten finde ich Deinen letzten Hinweis. Postitives und negatives Denken übertragen sich auf das Tier. Gibt der Halter auf, gibt (sich) auh das Tier auf. Noch wichtiger ist aber in dem Zusammenhang in anderer Aspekt: Die zwanghafte Fixierung des Halters auf das Rupfproblem nimmt dem Vogel jede Chance, die eigene Fixiwrung loszulassen, sie betoniert das Fehlverhalten des Vogels regelrecht ein. Denkt der Halter den ganzen Tag: "Bloß nicht wieder rupfen, nicht schon wieder rupfen!", kommt beim Vogel nur an: "rupfen, rupfen, rupfen", denn die Seele versteht kein "nein". Die Fixierungen verstärken sich gegenseitig, unabhängig von ihrer "Polung".
Der Halter sollte versuchen, in heiterer Gelassenheit seinen Vogel uneingeschränkt so anzunehmen, wie er ist, ihm zu verstehen zu geben, daß er ihn mit wunderbarem Gefieder wie auch als Brathuhn liebt und daß der Vogel gar nicht permanent sein Gefieder bearbeiten muß, um Aufmerksamkeit zu bekommen ("Du bist doch schon so schön, Du hast es gar nicht nötig, Dich dauernd zu putzen!") - gleichzeitig aber das ruhige Vertrauen ausstrahlen, daß der Vogel eines Tages sein positives Potential (schönes Gefieder und Flugfähigkeit) wider verwirklichen und leben wird, wenn er es, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr "not-wendig" hat, sich zu rupfen. Gleichzeitig muß er lernen, seinen Vogel ein Stückchen loszulassen, denn übergroße gegenseitige Fixierung begünstigt aufgrund ihres zwangghaften Charakters das ebenfalls zwanghafte Rupfen.

Da spricht Thomas ein Thema an, auf welches ich gerne näher eingehen möchte - denn hier wird auch die Problematik des Halters angesprochen, der oftmals in der Situation sich komplett alleine meint und aus Angst vor Angriffen/Vorwürfen die Öffentlichkeit scheut!
Liebe Grüße
Gitti
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#14
Denkt der Halter den ganzen Tag: "Bloß nicht wieder rupfen, nicht schon wieder rupfen!", kommt beim Vogel nur an: "rupfen, rupfen, rupfen", denn die Seele versteht kein "nein". Die Fixierungen verstärken sich gegenseitig, unabhängig von ihrer "Polung".

DanceDancebodenlachbodenlach

Sorry, das mußte sein.
Im Grunde hast du ja recht, aber das klingt als ob ich mich mit meinem Vogel durch Gedanken lesen verständigen könnte.

Gruß
triton
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#15
triton schrieb:Im Grunde hast du ja recht
Genau - und warum dann das?
Zitat:aber das klingt als ob ich mich mit meinem Vogel durch Gedanken lesen verständigen könnte.
Von "Gedanken lesen" hat hier keiner geschrieben, nur vom Einfluss des positiven bzw. negativen Denkens.

Und es ist richtig, sicher kommt es auf den Mensch und den Vogel an, es gibt bei diesen und jenen Sensiblere und weniger Sensible.

Kleines Beispiel der Übertragung Mensch-Vogel:
(hat nun zwar nichts mit Halskrause zu tun, aber mit dem empfinden eines Vogel im Bezug zu "seinem" Menschen.

Gestern abend hatte ich meinen OHK Jockel auf der Schulter, gekrault, geschmust, etc., währenddessen merhfach vom Volierenboden was aufgehoben, wieder aufgestanden und einmal zwischendurch den Kopf kurz angeschlagen.

Ich habe wirklich nur einen Sekundenbruchteil "gezuckt", mir (meinte ich) nichts anmerken lassen, aber der OHK hat sofort Haube gestellt, Schwanz gefächert, aufgeregt geplappert/geschrien, es dauerte ne Weile bis ich ihn wieder beruhigen konnte. Für ihn war das "aufregender" als für mich, und es war mein Kopf.

@Gitti als Modi/Admin - sollten wir das Thema vielleicht abtrennen? (Halskrause und Gedanken, Denken) ?
Gruss aus der Schweiz von
Inge
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#16
Hallo Thomas

danke für Deine ausführlichen Erklärungen/Berichte.

Thomas B., Tierheilpraktiker schrieb:... Es hatte angefangen nach Trennung von ihrer geliebten ersten Halterin..
Meiner Meinung nach ein "Paradebeispiel" dafür was man einem Tier antun bzw. was passieren kann wenn man es alleine hält und sich vollumfänglich um das Tier kümmert, immer für das Tier da ist, das Tier total auf "seinen" Menschen bezogen ist, und auf einmal (die Gründe sind zweitrangig) diese Möglichkeiten nicht mehr gegeben sind.

Sicher Theorie und wenn und aber ... - aber, hätte der Vogel einen artgleichen Partner gehabt, wäre es auch soweit gekommen? Kopfkratz
Gruss aus der Schweiz von
Inge
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#17
triton schrieb:Im Grunde hast du ja recht, aber das klingt als ob ich mich mit meinem Vogel durch Gedanken lesen verständigen könnte.
Genauso ist es auch. Beschäftige Dich mal mit telepathischer Tierkommunikation. Vögel haben besonders hoch entwickelte telepathische Fähigkeiten. Ich habe früher auch nicht daran "geglaubt", aber aber da ich kein gläubiger Mensch bin, sondern Empirie höher schätze als Glauben und unterdessen zahlreiche einschlägige Erfahrungen gemacht habe, habe ich mich eines besseren belehren lassen. Falls Du ernsthaftes Interesse hast, kann ich Dir Literatur dazu empfehlen; wenn Du nur lachen willst, lach von mir aus, worüber Du willst - ist mir egal.
Schöne Grüße,
Thomas
Liebe Grüße,
Thomas Braunsdorf
Tierheilpraktiker (Tätigkeitsschwerpunkt Papageien)
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#18
Thomas B., Tierheilpraktiker schrieb:Vögel haben besonders hoch entwickelte telepathische Fähigkeiten. Ich habe früher auch nicht daran "geglaubt", aber aber da ich kein gläubiger Mensch bin, sondern Empirie höher schätze als Glauben und unterdessen zahlreiche einschlägige Erfahrungen gemacht habe, habe ich mich eines besseren belehren lassen. Falls Du ernsthaftes Interesse hast, kann ich Dir Literatur dazu empfehlen; wenn Du nur lachen willst, lach von mir aus, worüber Du willst - ist mir egal.

Nun, ich gestehe, weil eben so viele darüber lachen, erzähle ich weniger von Telephapie, sondern nutze eher den Begriff "7.Sinn" - klingt nicht so "unglaubwürdig", aber ist sicher genau das, was andere eben als Telepathie bezeichnen.

Ein für mich wahnsinniges Erlebnis derart hatte ich Silvester 2001. Völlig abnormal wurde ich morgens gegen 9.00 Uhr durch aufgeregtes Schreien aus dem Kakaduzimmer geweckt, nicht nur die Kakadus brülltn wie am Spieß, sondern auch die dort untergebrachten Nymphensittiche! Ich also sofort raus und nachgesehen, was los ist und entdeckte dort meine Nicki unten am Volierenboden, ich nahm sie sofort raus und merkte, es ging ihr nicht gut. Danach war es totenstill, nicht ein piep mehr zu hören, den ganzen Tag, weder aus dem Kakaduzimmer, noch alle anderen Geier, die überall im Haus untergebracht sind. Ich konnte mich ganz und gar meiner Nicki widmen. Gegen 18.00 Uhr erschienen de ersten Gäste, die sich um das Silvestermenue nun selbst kümmern mussten (Raclette - nur auftischen), da ich von Nicki Abschied nehmen musste und sie mir dies auch mit aller Deutlichkeit zeigte und ich somit eine Zwangsernährung dann auch sein ließ. Normalerweise machen die Kakadus JEDEN TAG ab 19:30 Krawall, wenn sie mich hören, aber sonst noch nicht gesehen haben, eine Tatsache, die auch meine ehemaligen Nachbarn sehr gut kannten.
Als das Essen fertig war, riefen sie mich, ich setzte Nicki in ihr Körbchen und hoffte in Gedanken, daß sie noch durchhält, bis ich fertig war mit Essen (das konngte ich ja schlecht als Gastgeberin nun auch noch ausfallen lassen und selbst hatte ich ja auch Hunger, da ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte) und anschließend konnte ich wieder zu ihr. Ja, sie lebte noch, ich nahm sie in die Hand, sie bettet sich gemütlich ein und schlief kurz danach einfach ein!
Völlig aufgelöst ging ich dann irgendwann zu meinen Gästen und versuchte ein wenig mit ihnen wenigstens zusammenzusitzen. So gegen 22.00 Uhr plötzlich bemerkte ich was, was ich sonst noch nie erlebt hatte: eine unheimliche Vogelstille, kein Schreien aus dem Kakaduzimmer, kein Gequassel von den Grauen und kein Gezeter bei den Amazonen, eben eine Totenstille! Ich dachte erst, ich hätte es wegen der Sorge um Nicki nicht mitbekommen oder einfach überhört und fragte die Gäste, und denen ist es auch aufgefallen, vor allem das bekannte Kakadugeschrei gegen 19:30 Uhr täglich.
Mir kann einer sagen was er will, es darf auch jeder lachen, wie er will, aber ICH WEISS, daß meine Vögel, und zwar alle, gemerkt haben, daß ich sehr litt und haben mich in Ruhe gelassen. Nicht mal ihre Streicheleinheiten oder gar Leckerlis wurden eingeklagt, nicht mal gezankt oder gebrabbelt wurde - es war erschreckend still und so langsam wurde ich auch nervös und meine Gedanken gingen plötzlich in die Richtung, ansteckende Krankheit, deswegen so still und ich wurde nervöser und innerlich hibbelich - ich konnte doch nicht meine Gäste schon wieder alleine lassen oder die schlafenden Geierchen wecken?
Während dieser schrecklichen Gedanken plötzlich ein liebevolles "Hallo" aus der Grauenvoliere, kurz danach ein Laut von einer Amazone, und dann ein kurzer, lauter Ruf von einem der Kakadus, mitten in der Nacht, wo sie doch sonst lautlos schliefen? Es erleichterte mich sehr und da es dann schon kurz vor 24:00 Uhr war und ich an Silvester dann ausnahmsweise in den Zimmern Licht anmache, um Unfälle zu vermeiden, die durch Kracher und panikartiges Fliegen verursacht werden konnten, ging ich dann zu den Kakadus und holte sie raus in den Arm und auf Schulter! Im Gegensatz zu sonst waren sie so liebevoll und kuschelig zu mir, als versuchten sie, mich zu trösten - was ihnen auch gelang, vor allem die Angst, die in mir zu keimen anfimg, war wie weggeblasen.

Naja, und deren Verhalten dann am nächsten Tag auch, sie plapperten, zeterten und schrieen wieder wie sonst auch üblich und die Kakadus stellten auch wieder alles mögliche an, um mich auf Trab zu halten.

Aber dieser Silvestertag wird mir immer in Erinnerung bleiben, auch, weil Nicki mein erster kleiner Papagei war, mit ihr hat alles angefangen, sie musste alle meine Anfängerfehler durchleben und jetzt, wo wir gerade ins neue Haus gezogen waren und ich mich so drauf freute, meine Vögel jetzt auch ab Frühjahr in Aussenvolieren setzen zu können, da geht sie einfach? Über das Zwiegespräch zwischen ihr und mir, welches ich (in Gedanken) mit ihr führte, schreibe ich lieber nichts, aber es ist noch heute für mich faszinierend, was dieser Vogel mir an diesem Tag alles gedanklich übermittelte - wir waren immerhin fast 20 Jahre zusammen und ich kannte sie, sie kannte mich - mit allen Gesten und Stimmungen!

Liebe Grüße
Gitti
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#19
triton schrieb:Denkt der Halter den ganzen Tag: "Bloß nicht wieder rupfen, nicht schon wieder rupfen!", kommt beim Vogel nur an: "rupfen, rupfen, rupfen", denn die Seele versteht kein "nein". Die Fixierungen verstärken sich gegenseitig, unabhängig von ihrer "Polung".

DanceDancebodenlachbodenlach

Sorry, das mußte sein.
Im Grunde hast du ja recht, aber das klingt als ob ich mich mit meinem Vogel durch Gedanken lesen verständigen könnte.

Hallo, triton,

es ist aber so! Vielleicht hast Du mangels Erfahrung das noch nicht durchgemacht, aber so ist es doch tatsächlich! Wenn heute Dein Vogel plötzlich mit einigen kahlen Stellen am Bauch da sitzt und Du findest recht viele Federn am Boden, keimt in Dir der Gedanke "oh je, hoffentlich rupft er sich nicht", was machst Du? Du gehst zu ihm hin und schaust genauer nach, wieviel da denn fehlt, ob es Mauser sein kann etc. Irgendwann siehst Du aber, daß er sich die Federn ausrupft und rufst etwas oder gehst hin, um ihn abzulenken. Du sagst vielleicht nichts, Du tust Dinge, die Du normalerweise auch tust, und dennoch wissen sie schnell, daß sie mit dieser "Untugend" unheimlich viel Aufmerksamkeit erregen können! Und sie steigern die Untugend und der Halter wird immer nervöser. Selbst, wenn Du sichtlich nicht reagierst, DU REAGIERST, und wenn's nur der kritische Blick ist, der aber anders ist als ein kritischer Blick, wenn er grad mal wieder z.B. ein Apfelstück durch die Gegend wirft!

Ich z.B. weiss und predige es auch immer: NICHT REAGIEREN, aber weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das ist, konsequent durchzuziehen!
Als meine Graue mal damit anfing, zwang ich mich zum Schluß, immer das Zimmer zu verlassen, bevor ich reagieren würde, wezuschauen, wenn sie rupft und ich erwischte sie dabei, wenn ich hinsah, sie sogar demonstrativ rupfte! Als wollte sie mir sagen: Schau, ich rupfe jetzt - mach doch was!!!"
Ein Zufall kam dann zu Hilfe, als ich einen Vogel übernahm, der einen vergrößerten Drüsenmagen bei der Erstuntersuchung zeigte. Quarantäne war angesagt, die Voliere blieb ca. 6 Wochen für einen Freiflug geschlossen, die Versorgung der Tiere musste mein Mann übernehmen und somit war sämtlicher körperlicher Kontakt zu mir unterbunden. Ich ging auch nicht mehr an die Voliere zum Schauen... nach erneuter Untersuchung des Neuankömmlimgs und Entwarnung kam für mich dann die Riesenüberraschung: sie war wieder voll befiedert!!! Ich verschwendete keinen Gedanken mehr an das dämliche Rupfen, ich hatte einen Selbstzerstörer übernommen und das war (für mich damals) erstrangig und wesentlich schlimmer als nur das "Rupfen".

Die Gedanken, die ein Menschen in sich trägt, erzeugen ja auch ein entsprechendes Verhalten und die Papageien können eben diese Gadanken bzw. Verhalten lesen oder sehr gut deuten - m.E. oftmals besser als mancher nahestehender Mensch!
Liebe Grüße
Gitti
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#20
Hallo Gitti,
Gitti schrieb:Nun, ich gestehe, weil eben so viele darüber lachen, erzähle ich weniger von Telephapie, sondern nutze eher den Begriff "7.Sinn" - klingt nicht so "unglaubwürdig", aber ist sicher genau das, was andere eben als Telepathie bezeichnen.
Natürlich hast Du Recht. Ob "Telepathie" oder "7.Sinn" - das ist ein und dasselbe. Nur:Warum fürchtst Du, daß viele darüber lachen? Das ist doch völlig egal. Was liegt daran, was andere über Dich denken oder sagen? Es gibt ein schönes arabisches Sprichwort dazu: "Die Hunde bellen, und die Karawane zieht weiter".
Mich darum zu scheren, was andere Leute über mich sagen, habe ich mir längst abgewöhnt. Es gibt nichts Uninteressanteres.
Und warum unglaubwürdig? Es ist ein empirisch bewiesenes Phänomen sehr wahrschenlich biophysikalischer Art, und die Tatsache, daß man es gegenwärtig noch nicht vollständig erklären kann, heißt doch nicht, daß es nicht existiert. Die menschliche Erkenntnis ist nie zuende, die Annäherung an die Wahrheit ist ein asymptotischer Prozeß. Blitze gab es schon, bevor man etwas über Elektrizität wußte und sie erklären konnte. Waren sie darum weniger real? Und den sinnlich wahrnehmbaren Zeitunterschied zwichen Blitz und Donner gab es auch schon, bevor man die Differenz zwichen Licht- und Schallgeschwindigkeit berechnen konnte. Die Leute, die alles einfach leugnen, was nicht in ihr gegenwärtig noch zu enges Weltbild paßt und was sie sich nicht erkären können, sind einfach Ignoranten, die sich nicht vorstellen können, daß es etwas außerhalb ihres höchst begrenzten bißchen Verstandes geben könnte - und sie halten diese Borniertheit, die sich der Empirie verschließt und sich, wie die katholische Kirche, aufs bloße Leugnen verlegt, auch noch für "Wissenschaftlichkeit". Gute Beispiele für solche Dogmatiker sind die GWUP und ihr Jünger, der uns (leider) gemeinsam bekannte D.F., der sich in diesem Forum zum Glück noch nicht hat blicken lassen, um seiner Lieblingstätigkeit nachzugehen, nämlich Unfrieden zu stiften.
Deine Beispiele sind sehr interessant. Jeder, der offen ist und gut beobachtet, kann Ähnliches berichten.
Literatur für alle, die sich weitergehend interessieren:
- Rupert Sheldrake, Der 7. Sinn der Tiere
- Amelia Kinkade, Tierisch gute Gespräche
- Penelope Smith, Gespräche mit Tieren.
"Es gibt mehr Dinge zwichen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit ich träumen läßt". (William Shakespeare)
Wenn es nur das gäbe, was die borniertesten und phantasielosesten Leute sich vostellen können, dann wär' die Welt arm dran...
Liebe Grüße,
Thomas
Liebe Grüße,
Thomas Braunsdorf
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