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unerwünschtes Verhalten umlenken?
#11
Huhu,

joa, das kann natürlich gut sein, aber was wenn sie ihm nicht deutlich genug sagt, dass es bis hier hin und nicht weiter geht?
Also sieht schon nicht toll aus, so mit halben Schwanz O.o

Wir wollen halt früh genug richtig handeln, damit es hier auch weiterhin halbwegs harmonisch bleibt.

hm.. Unterdrücken würd ich jetzt eigentlich nicht sagen, eher war mit "umlenken" so etwas wie "spaßigere Alternativen aufzeigen" gemeint.

So, wie man Kindern/Jugendlichen die sich prügeln aufzeigt, dass sie viel weiter kommen, wenn sie mit den anderen zusammen spielen/handeln.
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#12
ich würde dazu raten, das ganz anders anzugehen.
Nicht den Hahn in seinem Verhalten umlenken, sondern die Henne.

Die Henne in ihrem Selbstbewusstsein stärken, d.h. sie muß lernen sich gegen den Hahn durchzusetzen und ihn ganz klar in seine Schranken weisen.

Das Selbstbewusstsein kann man z.B. auf homöopathische Art und Weise stärken.
Viele Grüße Heike
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#13
Hallo,
danke für deine lange Antwort, Sukkubus - an manchen Stellen mit den D- Sitzstangen, dem Aufwischen der Kaka (und deshalb heißen sie nur noch "DU") und dem Schw-Festhalten habe ich herzhaft gelacht! War nett zu lesen! Danke auch für die Feiergrüße (sieben Leute haben wegen Glatteis abgesagt und so saßen wir heute mit fünf Personen vor 22 Schnitzeln samt Beilagen für 12 Personen heimlichlach )
Bevor ich jetzt weiter was schreibe, noch ein wichtiger Hinweis, damit es wirklich allen klar wird (obwohl es schon mehrfach betont wurde!):
(05.01.2011, 19:32 )Uhu schrieb:
(03.01.2011, 14:03 )Sukkubus schrieb: Können wir als Menschen da irgendwie eingreifen und das Verhalten ändern oder umlenken?
Ja, das könnt ihr sicher! Dabei soll kein Verhalten umgelenkt werden, sondern ...
(06.01.2011, 12:31 )Pico schrieb: Das Verhalten umlenken heißt für mich es in einer Art und Weise zu unterdrücken und so evtl. ein Pulverfaß entstehen zu lassen, wann irgendwann explodieren könnte.

Genau das heißt es nicht! Hier wird nichts umgelenkt und auch kein Verhalten unterdrückt. Kakadus lassen sich zu nichts zwingen, auch nicht dazu, Verhalten zu "unterdrücken". Damit erübrigt sich auch das "Horrorszenario" eines Pulverfasses! Du, Sukkubus , hast es schon ganz richtig ausgedrückt (obwohl du noch nicht so lange Kakadus hast!):
(06.01.2011, 12:37 )Sukkubus schrieb: So, wie man Kindern/Jugendlichen die sich prügeln aufzeigt, dass sie viel weiter kommen, wenn sie mit den anderen zusammen spielen/handeln.

daumendruck
Genau das ist der Weg, den man beim gezielten Training geht! Man zeigt den Kakadus, welches Verhalten sich für sie mehr lohnt! Wichtig ist es, das Verhalten der Kakadus und ihre Körpersprache genau zu beobachten und lesen zu lernen!
(06.01.2011, 12:31 )Pico schrieb: Hm.....ich würde das Verhalten als Übermut eines jungen Kakadus interpretieren, der austestet wie weit er gehen kann.

Interpretationen eines Verhaltens bringen niemanden auch nur einen einzigen Schritt weiter, denn ein Kakadu weiß nicht, dass es für uns Menschen überhaupt Grenzen gibt. Er kann also gar nicht
Zitat:austesten, wie weit er gehen kann.
Er verhält sich einfach - und aus den Reaktionen auf sein Verhalten lernt er, welches Verhalten sich für ihn lohnt. Ist bei Tieren viel einfacher als bei Menschen - Tiere reagieren immer auf positive Verstärkung (Menschen reagieren auch darauf --- wenn sie nicht anfangen zu interpretieren, ob die positive Verstärkung wegen dieser oder jener Absicht / Zielsetzung kommt). Kakadus interpretieren nicht, sie verhalten sich entsprechend der Reaktionen auf ihr gezeigtes Verhalten.
(06.01.2011, 11:25 )Sukkubus schrieb: Und was das vertrauen betrifft: ja, ich bin nun momentan erstmal die einzige Bezugsperson der beiden, über Winter ist es im Geschäft zu kalt und die beiden bleiben hier zu Hause bei mir. Mein Freund muss leider sehr viel Arbeiten und hat dann nur Abends einwenig Gelegenheit sich mit den Kakadus zu beschäftigen

Klar, einer muss ja die Körner verdienen Zwink
(06.01.2011, 11:25 )Sukkubus schrieb: Daher könnte der Rakidu ggf. weniger Hemmung haben meinen Freund zu zwicken, wenn dieser versucht ihn in den Käfig zurückzusetzen. (also jap.. Problem richtig erkannt :) )


Ich lese, was durch deinen Kopf geistert - man kann häufig darüber lesen, dass Handaufzuchten keine Beißhemmung hätten - ist aber leider etwas von dem "Blödsinn", der über Handaufzuchten in Foren "verzapft" wird pardon Papageien sind Beutetiere und suchen eher das Weite (wenn sie können) bevor sie das Verhalten "Zubeißen" wählen. Sie beißen nur dann zu, wenn ihre Körpersprache und ihr Wunsch nach "Halte bitte Abstand" nicht beachtet wird. Sie lernen dann sehr schnell, dass sich das Beißen für sie lohnt. Papageien werden nicht als Beißer geboren. Sicher kann es z.B. mal sein, dass ein Kakadu auf deinen Arm fliegt, der Pullover rutscht, der Kakadu versucht, sich mit dem Schnabel festzuhalten - und schon wird es als "beißen" interpretiert, obwohl der Papagei nur sein drittes Bein benutzt hat. Ein Papagei versucht auch nicht "auszutesten, wie Menschen auf sein Beißen reagieren", weil er (vorausgesetzt man kann ihre Körpersprache lesen und angemessen darauf reagieren) nie einen Grund zum Zubeißen haben wird! Vergiss das bitte mit der "Beißhemmung" einfach, es ist schierer Unsinn!

Wenn der Rakidu deinen Freund zwickt, dann bedeutet das einfach., dass dein Freund im Moment nicht die Bindung zu den "DUs" hat und ihre Körpersprache nicht so gut lesen kann wie du. Daraus kann dann auch das Zwicken in den Arm entstehen. Die Reaktion deines Freundes auf diesen Biss zeigt dann dem Rakidu, ob sich dieses Verhalten für ihn in Zukunft lohnt und ob er es weiter machen wird.
(06.01.2011, 11:25 )Sukkubus schrieb: Jap ist die Voliere - aber die Haselnuss-Äste sind nicht mehr draussen dran

Eine ganz einfache Methode, Papageien zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine Voliere zu bekommen, ist folgende:
Du schraubst diese Sitzäste von innen an die Tür. Du zeigst ihnen (durch gezieltes Training), dass es sich besonders lohnt, sich auf diesen Sitzast zu setzen. Wenn du dann die Kakadus draußen hast, lässt du sie immer wieder diesen Ast anfliegen (z.B. mittels Targetraining) und verstärkst sie dafür, dass sie dort Platz genommen haben. Der nächste Trainingsabschnitt sieht dann so aus, dass du die Volierentür schließt, den Kakadu verstärkst - und die Volierentür sofort wieder öffnest. (Ist so ein bisschen wie 90° Karussellfahren). Zwischendurch gehst du wieder weg, die Tür bleibt offen. Dann wiederholst du wieder ein paar Mal die Übung "zu, auf, zu, auf ..." Irgendwann bleibt die Tür dann zu, dann sind sie wieder drin. Wenn du sie dann wieder raus lassen möchtest, ist es wichtig, dass du sie erst auf diesen Ast abrufst - Tür auf, Verstärker - Tür zu - Tür auf - Verstärker - Tür zu ... also nicht sofort ganz raus lassen, sondern das gleiche Spiel "von hinten" aufziehen. Manchmal lässt du sie dann raus, manchmal bleiben sie drin. Ich hoffe, dass ich das halbwegs verständlich ausgedrückt habe. Geht einfach nur darum, Verhalten zu formen! (Ist die "Kurzversion", die "Langversion gibt's hier bei uns, das kann man nur über ein Forum nicht vermitteln!)
(06.01.2011, 11:25 )Sukkubus schrieb: das „abholen“ ist allerdings etwas dumm.. da ich sie dann wirklich am Körper fassen und hochnehmen muss – da hat sie dann auch überhaupt nichts gegen, aber es wäre sicherlich auch für sie angenehmer, wenn sie komplett freiwillig auf die Hand steigen würde.. aber das bekommen wir schon noch hin :)

So lange sich Mia dieses "erzwungene Vehalten" gefallen lässt, nutz es. Aber es wäre auf Dauer für sie besser, wenn sie selbst entscheiden kann, dass es sich für sie mehr lohnt, freiwillig auf deine Hand zu kommen. Aber das bekommst du sicher auch noch hin! Die Trainingsschritte schreibe ich dir ein anderes Mal auf.
(06.01.2011, 11:25 )Sukkubus schrieb: O.K. Rakidu nicht mehr wie Turban aufm Kopf dulden… *notier* ja ich denke bei solchen Kleinigkeiten muss ich auch schon mehr aufpassen und es ggf. unterbinden.

Da hast du vollkommen Recht. Mit Kleinigkeiten fängt es an, bei denen man vorher nicht weiß, wie sie sich auswachsen werden. Bei uns landen ja auch viele Abgabevögel (auf unserer HP findest du z. B. unter Aktuelles die "Neuzugänge"). Manche von ihnen haben Vertrauen zum Menschen und fliegen auf die Schulter - sie versuchen auch, auf meine oder Erichs oder Dominics oder Nicis Schulter zu fliegen. Das dulden wir anfangs nicht, weil wir die Vögel nicht kennen und dort "ihr Verhalten" nicht beobachten können. Einen Vogel, der auf die Hand fliegt (und dann auch dort sitzen bleibt), den hast du immer im Blick, dessen Verhalten kannst du beobachten und entsprechend reagieren. Klar haben wir auch Vögel, die irgendwann auf unserer Schulter sitzen dürfen - das sind die, zu denen wir ganz viel Vertrauen aufbauen konnten.
(06.01.2011, 11:25 )Sukkubus schrieb: Auspowern*notier*

Hast du da schon eine Idee, wie du das ohne Scheuchen (!!!!) hinbekommst?
(06.01.2011, 11:25 )Sukkubus schrieb: Soooo jetzt zum Schwanzfesthalten: er machts eigentlich überall .. ähm.. klingt verwerflich, aber wir wissen ja worum’s geht ;)

Wie reagierst du darauf, wenn du es hörst?

Wenn du homöopathische Hilfe in deine Überlegungen einbeziehen möchtest, kannst du dich an einen User hier im Forum, an Thomas B. - Tierheilpraktiker, wenden. Punch und Jonathan, zwei unserer Kakadus, konnten von seinem Wissen auch schon profitieren! Ich empfehle dir allerdings eindringlich, dich diesbezüglich nicht an Menschen zu wenden, die meinen zu wissen, ...

Viele Grüße
Susanne
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#14
(06.01.2011, 12:31 )Pico schrieb: Hm.....ich würde das Verhalten als Übermut eines jungen Kakadus interpretieren, der austestet wie weit er gehen kann.

Ich würde dies weiterhin im Auge behalten und nur einschreiten, wenn das Gefühl aufkommt er will ihr ernsthaft an die Federn.

Das Verhalten umlenken heißt für mich es in einer Art und Weise zu unterdrücken und so evtl. ein Pulverfaß entstehen zu lassen, wann irgendwann explodieren könnte.

Der Meinung von Pico möchte ich mich anschließen. Erst einmal genau beobachten und sich noch nicht einmischen, könnte durchaus nach hinten los gehen und ein anderes Problem hervorrufen.

Medikamenteneinsatz bei einem gesunden Vogel anzuraten, ist aus meiner Sicht mehr als fragwürdig. Da haben sich Teemischungen als effektiver erwiesen.

LG Petra
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#15
Moin moin,

na das mit den Absagen zu Geburtstagen kenn ich leider auch zugenüge.
Vor 2 Jahren war es sehr nett, als von 10 Leuten 9 abgesagt hatten..
naja.. aber das war ja schon immer irgendwie so ;)
Hoffe ihr habt dennoch viel Spaß bei der Fressorgie gehabt hehe

Hm.. *lesen lesen lesen*
Also mein Gedankengang ging eher nicht in die Richtung, dass der Rakidu eher beißt, weil er eine Handaufzucht ist, sondern weil er meinen Freund einfach weniger zu sehen bekommt und dadurch ggf. nicht so eine starke Bindung hat wie zu mir oder er vielleicht auch erst noch mal bestätigen/herausfinden will, wie er mit meinem Freund umzugehen hat.

Lustig anzusehen, aber ggf. bedeutungsschwangerer, als wir es interpretieren können:
Wenn mein Freund den Rakedu ausm Käfig holt und auf der Hand hat „spricht“ er erst noch mit ihm macht ihm „hä?“ vor und „lacht“ ihn an und der Rakidu reagiert dann darauf in dem er die Haube aufstellt, mal schreit und „lacht“, die Flügel spreizt.. also die beiden machen da n richtiges Affentheater, der eine is nich besser wie der andere.. aber ist das vom Rakedu dann ggf. aus Dominanzverhalten oder ist das auch von ihm aus nur Spaß?

Zum auspowern muss ich mir noch Gedanken machen, bisher bekommen die beiden ja ausschließlich im Käfig ihr Futter, habe also noch die Möglichkeiten mit Leckerchen zu arbeiten und ein „komm mal her“ abrufen zu intensivieren.

Wenn Mia schreit, weil sie gerade vom Rakedu wieder festgehalten wird, reagiere ich meist gar nicht. Lediglich wenn es mal etwas heftiger wird, und er sie nicht loslässt, beide sich daraufhin ein kurzes Schnabelgefecht bieten sag ich etwas lauter und böse „CHICOO“ (is ja Rakidus richtiger Name), dann lässt er sie los und schaut mich ganz doof an.

@Petra, was für Teemischungen und (das hab ich mich auch schon bei dem Hinweis für die homöopathischen Sachen gefragt) bekommt nur Mia diese dann? Der Rakidu schaut nämlich immer erst ob Mia was anderes bekommt als er und frisst/trinkt davon bevor er wieder an seinen eigenen futterplatz geht.
Momentan bekommen die beiden mal Wasser, mal Kamillen-, Fenchel- oder Melissentee, oder auch mal Wasser mit Fruchtsaft untersetzt zu trinken.


Besten Dank soweit wieder :)

Vanessa


P.S. kann sein, dass ich jetzt nicht immer direkt antworte, am Freitag ist eines meiner Frettchen verstorben und ich muss jetzt n bisl mehr Zeit auf Frettchen-Entertainment verwenden, damit sich meine letzte Fritte nicht zu einsam fühlt.
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#16
Ich verstehe Subkubus Denken und stehe selber noch vor dem ersten Schritt der Vergesellschaftung. Hugo soll ja in Kürze eine Henne bekommen. Da er aber zur Zeit sehr brutig ist, müssen wir warten, bis diese Phase vorbei ist.

Rakidu ist ja noch sehr jung. Vielleicht testet er spielerisch aus, wie er sich später als erwachsener Hahn verhalten kann, darf und wird. Noch ist es ein Spiel für ihn. Aber kann es nicht sein, dass er jetzt schon zeigt, wie sein Temperament als Liebhaber gelagert ist?

Ähnliches kann ich auch bei meinen Nymphen beobachten. Es gibt liebevolle Hähne und rabiate, nach dem Motto: Komm her, ich habe fertig und tschüss. Letztere waren schon als Jungvögel eher die Draufgänger. Die liebevollen zärtlichen Burschen, die hingebungsvoll mit ihren Hennen schmusen, waren als Junghähne auch eher vorsichtig und zurückhaltend.

Was ich hier vermisse sind sind präzise Ansagen für Subkubus, wie sie Rakidu beibringen soll, dass er die Henne z.B. nicht mehr am Schwanz zieht. Dazu habe ich nichts gelesen oder es überlesen?

Da Rakidu seine kleinen übermütigen Attacken ja auch in unbeobachteten Momenten fahren kann, könnte das Trennen eine Möglichkeit sein. Aber ich bezweifle es, denn man behebt nicht die Ursache, sondern nur die Folgen. Können die OHK Hähne problematisch ihren Gattinen gegenüber werden? Ich kenne einen Gelbhaubenhahn, der heute mit einem anderen Hahn zusammen lebt, weil er zwei Hennen getötet hatte.

Eine schwierige Sache. Der Henne mehr Selbstbewusstsein zu geben, hmmmm, wäre gut, aber wie und geht das überhaupt. Leider halten ja viele Hennen hin - bis zum bitteren Ende, liest man jedenfalls oft. Und selbst in riesigen Volieren waren sie nicht sicher, wenn die Herren ihre hormonell gesteuerten 5 Minuten hatten.

Wenn ich das richtig gelesen habe, ist die Kleine Henne jünger als der Hahn. Vielleicht wäre ein umgekehrtes Altersverhältnis besser gewesen und eine selbstbewusstere und reifere Henne würde ihm jetzt zeigen, dass sie das nicht mag. Auf jeden Fall finde ich es richtig, dass ihr euren Hahn diesbezüglich im Auge habt. Ganz abgesehen davon, dass ein halbes Heckruder nicht nur beim Fliegen vielleicht hinderlich ist, sollte man bei Kakadumännern ja ohnehin vorsichtig sein, wenn ich das richtig reflektiere. Selbst bei Rosas kann es vorkommen, dass ein Hahn zu ruppig wird. ist aber glücklicherweise eher selten.

Ich hoffe, dass sich hier noch ein paar erfahrene Kakaduhalter melden und dir hilfreiche Ratschläge geben. Dann wäre da noch der Gang zum Heilpraktiker - ich glaube aber nicht, dass er alleine eine dauerhafte Veränderung bewirken kann. Dieser kann aber vielleicht unterstützend eingreifen. Aber ob man Rakidus Vorliebe fürs Schwanzfedernbeißen und Ziehen alleine mit einer homöopathischen Behandlung erreichen kann, ich glaube es nicht?

Das er nicht mehr unaufgefordert auf die Schulter oder den Kopf kommen darf, ist sinnvoll, aber ich glaube nicht, dass das sein Verhalten so übergreifend und nachhaltig beeinflusst, dass es der Henne hilft.

Ich würde einmal versuchen herauszufinden, wie Rakidu aufgezogen wurde. Vielleicht hat er diese Verhalten auch schon so gesehen. Bei unserem Kakadu haben wir den Ursprung seines Verhaltens eruiert, mit dem Ergebnis, dass er als isolierte Handaufzucht, gerade futterfest verkauft wurde. Deshalb kann er uns vermutlich nicht mit Drohgebärden anzeigen, wenn ihm etwas nicht passt.

Insofern möchte ich zu folgenden Zitaten etwas anmerken:

Zitat:dass Handaufzuchten keine Beißhemmung hätten - ist aber leider etwas von dem "Blödsinn", der über Handaufzuchten in Foren "verzapft" wird

Man kann weder das eine noch das andere verallgemeinern. Einiges an Verhalten ist angeboren und Instinkt geleitet, anderes wird erlernt, auch von Eltern oder anderen in der Gruppe lebenden Vögeln. Und je nach Methode der Handaufzucht, wird das Lernen von Sozialverhalten ermöglicht oder unterbunden. Was dann entsprechende Folgen im Verhalten zeigen kann, je nach Temperament des Vogels. Es gibt Kakadus, die von Grund auf eher zurückhaltend, sanft und vorsichtig sind. Andere wiederum sind lebhaft, verspielt und extrem selbstbewusst. Letztere können ohne ein gesundes Sozialverhalten schnell zu Problemvögeln werden.

Zitat:pardon Papageien sind Beutetiere und suchen eher das Weite (wenn sie können) bevor sie das Verhalten "Zubeißen" wählen.
Wie oben schon erklärt, es kommt ganz darauf an, wie ihr Sozialverhalten geprägt wurde und welches Temperament sie haben. Ein Leben in menschlicher Obhut kann man nicht eins zu eins mit einem Leben in freier Wildbahn und dem dort gezeigten Verhalten gleichsetzen.

Wenn man einmal beobachtet wie eine Naturbrut von den Eltern aufgezogen wird und sieht, wie die Elterntiere mit ihren Jungvögeln umgehen, dann kann man erkennen, dass sie sie nicht nur füttern. Sie bringen ihnen alles bei, was nicht angeboren, aber zum (Über)Leben der jeweiligen Art notwendig ist.

Nymphensittiche lassen sich dabei einfach beobachten und auch sie zeigen, dass die Küken sehr viel Verhalten von den Eltern und Schwarmmitgliedern lernen. Hört ein Küken nicht auf das warnende Verhalten der Eltern, wird es, notfalls auch mal mit einem Schnabelstoss, verwarnt oder in die Richtung geschubst, in die es soll. Es lernt auch wie es sich erwachsenen anderen Nymphen gegenüber zu verhalten hat. Sie fordern Respekt und Abstand ein, wenn der Kleine zu aufdringlich wird. Sie drohen und zeigen:"Lass das, sonst beisse ich.

Hier wurde auch der Vergleich zu Kindern gewählt. Als Mutter von drei Kindern denke ich, kann ich dazu auch etwas sagen. Kinder, die viel mit ihresgleichen spielen dürfen, zeigen eine in jeder Hinsicht bessere Entwicklung als Kinder, die isoliert und ohne Spielkameraden aufwachsen. Soziale Intelligenz kann zwar in der Anlage vererbt werden, entwickelt sich aber nicht oder nur schwach, wenn entsprechende Interaktion in einer sozialen Gruppe (Familie, Freunde, Schulkameraden) fehlen.

Zitat:Sie beißen nur dann zu, wenn ihre Körpersprache und ihr Wunsch nach "Halte bitte Abstand" nicht beachtet wird.
Um noch einmal auf Papageien zurückzukommen. Auf einen normal entwickelten und auf Artgenossen geprägten Vogel trifft das mit Sicherheit zu. Da gebe ich Susanne recht. Aber hierbei handelt es sich um auch durch Lernen verfestigtes instinktives Verhalten.

Ich würde versuchen zu eruieren wie Rakidu aufgezogen und geprägt wurde. Vielleicht kannst du dir die Eltern ansehen und sie beobachten. Außerdem würde ich mich mit möglichst vielen Menschen unterhalten, die Sachkenntnis und Erfahrung in der Haltung mit OHK's haben. Vielleicht kannst du aus der Summe der Aussagen eine Quintessenz ziehen, die dir hilft Rakidus Verhalten richtig einzuschätzen.

Ich würde meine Fühler in alle Richtungen ausstrecken und mich überall informieren, wo Informationen zu finden sind. Um Hugo besser verstehen zu können, habe ich mich Land auf und Land ab mit Züchtern und Haltern von Rosakakadus ausgetauscht und es kam erstaunliches zu Tage. Aber das Gehörte hilft, mit anderen Augen zu sehen.

Ich melde mich hier selten zu Wort, lese mehr, als das ich schreibe und sondiere gründlich. Abschließend möchte ich dir die Daumen drücken und viel Erfolg wünschen. Bei Rosas hilft es übrigens, wenn sie "ihre" fünf Minuten haben, sie zu duschen. Sie verbrauchen für das Trocknen und Pflegen ihrer Federn viel Energie, dass mildert ihr Temperament. Natürlich gibt es die Dusche nicht unmittelbar nach einer Aktion, aber sie folgt... .

Und was auch zum Auspowern hilft, ist wenn Hugo seine wilden fünf Runden drehen will, dann kündigt er das immer mit Getöse an. Wenn ich dieses dann erwidere und regelrecht anfeuere, dann saust er viel öfter durch die Luft und hat sichtlich Spaß daran gemeinsam mit mir durch das Haus zu toben. Sieht bestimmt irre aus, aber Hugo liebt es und ist danach immer sehr entspannt. Außerdem veranstalten wir auch Tau ziehen mit einem alten Handtuch. Es ist unglaublich was er damit alles anfängt. Er zerrt es durch die Gegend. Schüttelt es und hangelt sich gerne daran hoch, wenn ich es fest halte. Und dann bekommt er immer Kork oder Holzscheiben, am liebsten mit Rinde zum Schreddern. Da kann er stundenlang arbeiten. Und natürlich Lederknoten, Lederknoten sind sein Allerliebstes außer fressen natürlich. Nur das darf er ja nicht so üppig, als Rosa.

Also nochmal viel Glück
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#17
Hallo,

ich habe lange überlegt, ob ich zu dem letzten Beitrag noch etwas schreibe - es ist schlicht und einfach ausgedrückt - das übliche "Forenproblem":

(11.01.2011, 11:26 )ichbinrosa schrieb: Was ich hier vermisse sind sind präzise Ansagen für Subkubus, wie sie Rakidu beibringen soll, dass er die Henne z.B. nicht mehr am Schwanz zieht. Dazu habe ich nichts gelesen oder es überlesen?

Es gibt kein "Kochbuch für Kakaduverhalten". Es gibt keine Rezepte wie "tue dies oder das und lasse jenes". Wäre Kakaduhaltung so einfach, wären sie nicht so extrem die "Leidtragenden" diverser Fehler, die wir Menschen (unbeabsichtigt) machen.

Wenn dann (in Foren) jemand kommt, der Nymphis hält, seit kurzem einen Kakadu hat und einen zweiten dazu gekauft hat - und Aussagen anderer zitiert und "beurteilt", dann hat er in Foren sicher das Recht dazu - dazu sind Foren da, zum Diskutieren. Wenn dieser User nach eigenen Aussagen "sorgfältig sondiert" hat, trotzdem aber Begriffe bzgl. des Verhaltens von Tieren vermengt, vermischt, nicht abgrenzt gegeneinander, dann ist der Versuch zu sondieren vlt. eine Berufskrankheit - mal ganz "platt" ausgedrückt. Hätte man konkrete Fragen, könnte man diese stellen. Auf der Basis "ich bin eigentlich unwissend bzgl. Verhalten von Papageien, Kakaduhaltung usw. - aber ...." werde ich nicht diskutieren. Meine Zeit ist begrenzt. Ich schrieb, dass Verhaltensprobleme schwer über Foren zu lösen sind (sinngemäß).

Begriffe wie Instinktverhalten, angeborenes und erlerntes Verhalten, respondentes und operantes Verhalten, ABC sind bei Fragenden mit Verhaltensproblemen der Kakadus nicht unbedingt "gängige Begriffe". Werden "Tipps" gewünscht, muss man gestellte Fragen möglichst präzise beantworten. Stellt ein anderer User Fragen, die Klarheit in dieses "Dunkel" bringen sollen - und diese bleiben unbeantwortet - dann kann man als Forenleser nicht mehr raten / antworten. Das ist unabhängig davon, was man selbst über Verhalten weiß. Es ist unabhängig davon, was man über Kakadus weiß. Und es ist unabhängig davon, wie viele Kakadus man selbst hält. Nur sollte man die Fachbegriffe bzgl Verhalten kennen und richtig zuordnen können, ehe man anfängt zu diskutieren.

Es erinnert mich ein wenig an die endlosen Diskussionen als Lehrerin / Konrektorin / Rektorin mit Eltern bzgl. der Organisation von Lernprozessen Ironie an: Sie waren alle selbst zur Schule gegangen - und meinten, sie wüssten, wie Lernen organisiert wird! Ironie aus!!!!!

Viele Grüße
Susanne
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#18
Fakt ist, dass viele OHK Halter ihre Tiere, Hähne und Hennen, nur unter Aufsicht zusammen lassen.

OHK Hähne können ziemlich rabiat werden und man darf sich fragen, ob Rakidu möglicherweise, zwar noch spielerisch, später aber in erwachsenem Alter auch dazu neigen könnte, war auch die Ansicht erfahrener Halter, nachdem ich diesen den Fall vorgetragen hatte.
In diesen Gesprächen wurde die Empfehlung ausgesprochen, die Vögel gut zu beobachten und ggf. wenn man sie nicht beaufsichtigen kann, zur Sicherheit zu trennen.

Weiter hieß es, das Temperament eines Vogels ließe sich schon sehr früh erkennen und leider würden auch selbstbewusste Hennen im Ernstfall den Angriff eines aggressiven Hahnes nicht abwehren können. Viele Privatbesitzer würden das Risiko unterschätzen und darauf bauen, dass ihre Tiere sich ja schon als Babys oder Jungvögel kennen gelernt hätten. Das menschliche Harmoniebedürfnis könne selten nachvollziehen, dass eben der Hahn, der gerade noch so nett zu seiner Henne war, sie im nächsten Moment angegriffen hätte.

Ich würde mich mit erfahrenen und langjährigen Haltern dieser Art austauschen und ggf. auch Züchtern austauschen, die ihre Zucht seit vielen Jahren betreiben. Vielleicht können sie dir raten, was zu tun ist.

Subkubus, ich drücke dir die Daumen, dass du eine Lösung im Interesse deiner Vögel findest. Es sind wunderschöne und anspruchsvolle Tiere, die du da hast und man hört mit jedem Wort, wie viel sie dir bedeuten, wie wichtig es dir ist, dass sie sich wohl fühlen und alles bekommen, was sie brauchen.

Ja und es stimmt, ich habe erst seit kurzem einen Kakadu (bald werden es zwei) und "nur" Nymphensittiche. Aber seit vielen Jahren habe ich Erfahrung im Umgang mit Lehrern. Es gibt nur wenige, die ich traf, die es verstanden zu lehren, statt zu belehren.

Dieser eine Kakadu, fehl geprägt, eher ängstlich, sich rupfend, fast flugunfähig kam zu mir und kannte nichts, gar nichts von dem, was ein Kakadu kennen sollte. Seine Flugkünste waren jämmerlich. Er lief nicht zu Fuß, er fraß kein Obst oder Gemüse, er konnte nicht alleine bleiben und spielen kannte er überhaupt nicht. Dafür war er total anhänglich, sehr schreckhaft und wollte ständig gekrault werden, was darüber hinweg täuschte, dass er auch eine sehr unberechenbare Seite hat.

Hugo ist zwar noch nicht die Zuverlässigkeit in Person, er ist ja auch ein Kakadu. Aber er lernt nun langsam zu zeigen was er will und was nicht. Drohgebärde waren ihm fremd und er zeigte sie nie, weshalb seine Bisse für uns immer sehr überraschend kamen.
Langsam scheint er aber zu begreifen, dass er ein Kakadu ist und das man zeigen kann, was man will. Dazu haben sicherlich meine Nymphensittiche beigetragen. Vor diesen hatte er anfangs fürchterliche Angst, inzwischen ist er viel entspannter. Langsam beginnt er auch auf deren Körpersprache zu reagieren und imitiert manche Verhaltensweisen. Jetzt beginnt er z.B. die Schwanzfedern drohend zu spreizen und die Haube aufzustellen wenn ihm etwas nicht passt.

In diesen kurzen drei Monaten ist es auch gelungen ihn an diverse Obst und Gemüsesorten zu gewöhnen. Dieses Ergebnis finde ich sehr erfreulich, da er 6 Jahre lang nur Äpfel und Mandarinen kannte und diese eher selten bekam.

Er kommt auf Zuruf auf meinen Unterarm geflogen, sucht mich sogar, wenn ich mich bei diesem Spiel verstecke. Er geht freiwillig auf die Waage und lässt sich ohne Probleme in eine Transportbox setzen. Endlich erkundet er nun auch zu Fuß seine Umgebung, spielt, klettert und fliegt gerne und viel. Alles Dinge, die er vorher nicht kannte. Denn in einem 60 x 60 Käfig mit Kotgitter hat man als Kakadu nicht viele Möglichkeiten der Beschäftigung.

Er kann nun auch alleine bleiben und sich mit seinen Spielsachen beschäftigen, statt an seinen Federn zu rupfen. Seit neuestem liebt er es Korkröhren zu schreddern, Holz zu schnitzen, Lederknoten zu lösen oder Äste in Kleinholz zu verwandeln. Alles Dinge, die er vorher weder kannte, noch vor wenigen Wochen deshalb genießen konnte, denn es machte ihm alles eher Angst statt Freude.

Er lässt sich inzwischen auch von meinem Sohn bespaßen und hat so viel Vertrauen zu ihm, dass er auch zu ihm hin fliegt. Jeden Morgen erkunden wir gemeinsam das Haus und mein Kakadu genießt es. Dabei klettert er gerne neugierig in fast jeden Winkel.
Wenn er nicht gerade brutig ist, freut er sich über Ansprache von Jedem.

Für Jemanden der so überhaupt keine Ahnung hat, bin ich froh, dass ich das alles so gut hin bekommen habe. Das das so gut geklappt hat, verdanke ich ein paar freundlichen Menschen, die mir mit Ratschlägen und Tipps geholfen haben. Sie taten das selbstlos ohne Beifall zu erwarten, stets gut gelaunt und mit großer Freude an den kleinen erfolgreichen Schritten, die wir, meine Familie und Hugo, in eine gemeinsame Richtung getan haben. Und manchmal haben wir sogar gemeinsam herzhaft gelacht. Das war auch sehr hilfreich, gerade dann, wenn es mal einen Rückschlag gab.

Liebe Subkubus, ich wünsche dir alles Gute, dass du Hilfe und nützliche Tipps bekommst, die dir helfen werden, dass dein gemeinsames Leben mit deinen Kakadus viele Jahre gesund und glücklich bleibt gerade so wie bei meinen Freunden, die seit Jahrzehnten mit ihren Vögeln Glück und Leid teilen.
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#19
(11.01.2011, 11:26 )ichbinrosa schrieb: Rakidu ist ja noch sehr jung. Vielleicht testet er spielerisch aus, wie er sich später als erwachsener Hahn verhalten kann, darf und wird. Noch ist es ein Spiel für ihn. Aber kann es nicht sein, dass er jetzt schon zeigt, wie sein Temperament als Liebhaber gelagert ist?

Ich werde mal ein paar "grains de sel" von mir schreiben...
Habe ja seit seit 17 jahren whk hochgezogen; am anfang von ei, dann ab 2 wochen und spater natur (von den eltern).
Mehrere sind noch da . Das hat mir erlaubt zu beobachten wie sie in jedem lebensalter sich benommen haben. Auch habe ich zwei junge hahne die von anderen kakadupaaren stammen und dessen eltern ich sehr gut kenne.. ddeswegen kann ich vergleichen.
Ich stimme mit dir ein ichbinrosa. In meinem falle konnte ich temperamente schon in der jungphase beobachten. Ich kann mich genau erinnern an Sammy als er noch ungefahr 3 monate alt war. Obwohl ich damals nur am anfang meiner kakadubande war, sagte ich den satz: schau mal wie er geht...stolz, fusse nach voren, sicher wie ein pfau.
Ich habe diesen vogel verkauft. 2 1/2" jahre spater war er bei mir zuruck. Sein attitude hat sich nicht geandert.
Letztens, jahre spater (er ist 11 jahre alt) scheint er sanfter geworden zu sein.
Vielleicht ist es seine freundschaft mit einem grauen hahn?
Ich muss sagen das er sich in gewissen aspekten geandert, was ich auf angelerntes und reife furhe aberim grundei st er der Sammy so wie er als baby war.

Bei Colombo (13 jahre alt), so wei bei seinen brudern und schwestern (und es sind mehrere), ob sie als einzelvogel oder anderer art papas gehalten oder noch mit den eltern leben, ist ganz klar ein benehmen von genetik beinflusst zu sehen. Cool, sanft, keine attacken, sehr adaptable an die gefangenschaft..

Sonny, den ich seit seinem 2 lebensjahr habe (er sit 17 jahre alt), Paco seit seinem 5 lebensjahr (er ist hier seit 13 jahren) benehmen sich anders...man kann wirklich davon sprechen :von eine basis im temperament/benehmen + angelerntes.
Also liebe 'ichbinrosa, dein feeling ist, nach meiner erfahrung absolut in der guten richtung.





(11.01.2011, 11:26 )ichbinrosa schrieb: Eine schwierige Sache. Der Henne mehr Selbstbewusstsein zu geben, hmmmm, wäre gut, aber wie ............

der henne einige jahre altervorsprung zu geben. Das ist keine sicherheit aber ein guter faktor.
Eine altere henne, die die welt schon kennt, versteht junge hahne besset und weiss besser mit jungen umzugehen
Ich habe mehrer "matchs" hahn/henne gemacht aber immer das temperament berucksicht; eine sanfte henne+=sanfter hahn etc.
Es ist naturlich keine garantie weil es immer nur unsere obervation ist aber die schanze das es klappt ist grosser.




(11.01.2011, 11:26 )ichbinrosa schrieb: Wenn man einmal beobachtet wie eine Naturbrut von den Eltern aufgezogen wird und sieht, wie die Elterntiere mit ihren Jungvögeln umgehen, dann kann man erkennen, dass sie sie nicht nur füttern Sie bringen ihnen alles bei, was nicht angeboren, .
...........Bei meiner WHK familie habe ich beobachtet das die eltern nicht viel "korrektur"zu machen brauchten weil die jungen wei an den lippen (schnabeln) der eltern hingen um zu lernen. Ich konnte sagen das ihre ganze aufmerksamkeit den eltern gilt...was essen wie machen, wei reagieren, wo gehen usw.
Der hahn hat sich mehr in die "erziehung " investiert als die henne die eher "susse, futtern, federputzen, kontakt" gab.



(11.01.2011, 11:26 )ichbinrosa schrieb: Bei Rosas hilft es übrigens, wenn sie "ihre" fünf Minuten haben, sie zu duschen. Sie verbrauchen für das Trocknen und Pflegen ihrer Federn viel Energie, dass mildert ihr Temperament. Natürlich gibt es die Dusche nicht unmittelbar nach einer Aktion, aber sie folgt... .
Das habe ich auch in den phasen der pubertat und uberfluss von energie benutzt und es war sehr sehr hilfreich und gut fur die kaksas. Es war kein strafe aber eine "deviation" in eine andere richtung..

(11.01.2011, 11:26 )ichbinrosa schrieb: ........ hat sichtlich Spaß daran gemeinsam mit mir durch das Haus zu toben. Sieht bestimmt irre aus, aber Hugo liebt es und ist danach immer sehr entspannt. Außerdem veranstalten wir auch Tau ziehen mit einem alten Handtuch.
Das habe ich auch geubt..mit Victor, dem sanften war es ok aber mit Sammy, dem boss, wenn er in diesen situation zu einem uberfluss von energie kam..ging es ins beissen UND wen besuch unter seinen Charm viel und so etwas mit ihm anfing, dann hat es einen blutigen finger oder lippe gegeben.


(11.01.2011, 11:26 )ichbinrosa schrieb: Er zerrt es durch die Gegend. Schüttelt es und hangelt sich gerne daran hoch, wenn ich es fest halte.
diese spiel kann mit vielen kakas und unerfahreren besitzern gefahrlich werden...sehr gefahrlich..

ciao
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#20
hallo (11.01.2011 05:26 )ichbinrosa beitrag 18
ich habe schon eine langere antwort auf dein anderes posting gemacht und bin zu faul (muss vogel putzenpardon)
alles noch mal zu zitieren. Mochte dir souligner das von deinem beitrag viel respekt, liebe und interssante Observation durchkommen..es war angenehm zu lesen.Beifall
ciao
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